Startseite Bibliothek

Es sind 155 Einträge im Lexikon.
Nach Lexikon-Einträgen suchen (Nur normale Begriffe sind erlaubt)
Beginnt mit Enthält Exakter Begriff Klingt wie
Alle | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | R | S | T | U | V | W | Z

P

Begriff Definition
Peeling

Eine Peeling-Behandlung dient in erster Linie der Verbesserung des Hautreliefs. Diese ausschließlich kosmetische ärztliche Leistung kann auf mechanischem (Abschleifen der Haut) oder auf chemischem Wege (z. B. durch Vitamin A-Säure) durchgeführt werden. Auf diese Weise können Pigmentflecken, Altersfalten und auch Akne- oder Unfallnarben entfernt werden.

Physikalische Therapie

Behandlungsverfahren, die die körpereigenen Heilkräfte mithilfe von physikalischen Faktoren aktivieren. Wärme und Kälte werden in Wärmebehandlungen bzw. Kältebehandlungen angewendet, Wasser in Hydrotherapie (Wasseranwendung) und Bädertherapie sowie Elektrizität in der Elektrotherapie. Die mechanische Energie wird z.B. für die Massage, die Bewegungstherapie oder das Bewegungsbad genutzt. Luft, Klima und Licht sind wesentliche Faktoren in der Klimatherapie und der Lichttherapie. Viele physikalische Anwendungen gehören zu den Naturheilverfahren (Naturheilkunde). Die P. (auch: physikalische Therapie) hat eine besondere Bedeutung für die Behandlung von chronischen Krankheiten und Behinderungen sowie für die Vorbeugung und Rehabilitation. Die physikalischen Reize rufen kurzfristige und - bei regelmäßiger Anwendung - auch langfristige Reaktionen hervor, wie die Normalisierung der Durchblutung oder die Steigerung von Abwehrkräften.

Phytopharmaka

Phytopharmaka sind pflanzliche Präparate.

Phytotherapie

Unter Phytotherapie versteht man die Anwendung pflanzlicher Heilmittel zur Therapie oder Vorbeugung einer Erkankung. Bekannte pflanzliche Heilsubstanzen sind Kamillenblüten, Brennessel oder auch Tausendgüldenkraut. Dabei können die Pflanzenstoffe als alkoholischer Auszug, Badezusatz oder auch als Tee zubereitet werden. Die Wahl der Darreichungsform ist vom Anwendungsbereich abhängig.

Placebo

Ist ein Arzneimittel ohne Wirkstoff. Siehe auch Placeboeffekt.

Placeboeffekt

Ist die Wirkung nach Einnahme eines Placebo-Präparates. Erstaunlicherweise kommt es bei vielen Personen auch dann zu einer positiven Wirkung, wenn der Patient lediglich glaubt, es habe ein Arzneimittel genommen. Tatsächlich enthält ein Placebo keinen Wirkstoff.

Pneumothorax

Meist durch eine Verletzung des Brustkobes hervorgerufene Anwesenheit von Luft im Spalt zwischen dem inneren Brustfellblatt und dem äußeren Brustfellblatt. Ein Eindringen von Luft in diesen Bereich hat meist einen vollständigen oder teilweisen Kollaps der Lunge zur Folge.

Positivliste

Eine Liste von Arzneimitteln, die zu Lasten der Krankenkassen verschrieben werden dürfen.

Proliferationstherapie

Alternativmedizinisches Verfahren zur Anregung der örtlichen Neubildung von Bindegewebe durch das Einspritzen spezieller Lösungen. Gebräuchliche Lösungen beinhalten beispielsweise Dextrose, Glyzerin oder auch Zinksulfat. Die Proliferationstherapie - kurz Prolotherapie - wird zur Stabilisierung von Gelenken angewandt. Ursache der Gelenkinstabilität kann eine anlagebedingte Bindgewebsschwäche, die Folge einer Verletzung oder auch Verschleiß sein.

PSA-Bestimmung

Die PSA-Bestimmung (Prostata spezifisches Antigen) und transrektale Sonographie (Ultraschalluntersuchung dirch den Anus) sind Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung des Prostatakrebses. Ziel ist es auf diese Weise schon kleinste Veränderungen des Organs möglichst früh zu entdecken, um im Krankheitsfalle optimale Heilungschancen wahrnehmen zu können. In Kombination mit der gängigen Untersuchung der Prostata (Betasten mit dem Finger durch den Anus), erhöht sich mit diesen beiden Methoden die Chance auf eine frühzeitige Erkennung eines bösartigen Tumors.

Psychopharmaka

Sind psychisch wirksame Medikamente, dienen also der Behandlung seelischer Erkrankungen.

Glossary 2.64 is technology by Guru PHP