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Die Akupunktur ist ein Therapieverfahren, das aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) stammt. Im Gegensatz zur westlichen Schulmedizin, steht nicht das Symptom im Mittelpunkt der Behandlung. Die Akupunktur bezieht den Geist und Seele gleichermaßen mit ein und eignet sich bestens zur Therapie chronischer und funktioneller Störungen, wie beispielsweise Schmerzen. Bei der Akupunktur werden an bestimmten Punkten der Körperoberfläche - entlang von Meridianen - Nadeln gestochen oder Hautareale mittels Räuchern (Moxibustion) behandelt. Die Akupunkturpunkte/-areale stehen mit einzelnen Organen und Organbereichen des Körpers in Beziehung, die durch den Nadelreiz zur Selbstheilung angeregt werden.
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Wie funktioniert Akupunktur?
Im Gegensatz zur westlichen Schulmedizin, die sich der Behandlung akuter und organischer Störungen widmet, eignet sich die Akupunktur zur Therapie chronischer und funktioneller Störungen. Auf diese Weise lassen sich Schmerzen oder durch Fehlregulation des unbewußten Nervensystems verursachte Erkrankungen, positv beeinflussen.
Grundlage der Akupunktur sind die in der traditionellen chinesischen Medizin verankerten Vorstellungen über die verschiedenen Energien (Qi) und Funktionskreise des Körpers. Die Energien des Körpers fließen in einem Leitbahnensystem - den Meridianen.
Auf den insgesamt zwölf Hauptmeridianen sind über hundert Punkte bekannt, an denen der Energiefluss über Reize beeinflusst werden kann. Den Meridianen sind innere Organe aber auch Muskeln, Gelenke und die Haut zugeordnet und können sich gegenseitig beeinflussen.
So erklärt sich auch, warum Beschwerden innerer Organe zu Gelenkschmerzen führen können oder umgekehrt. Da die Meridiane nicht nur das Körperinnere mit der Körperoberfläche verbinden, sondern zusätzlich Verbindungen zwischen den Meridianen selbst bestehen, kann ein Energieausgleich unter den Meridianen und somit den Organen erreicht werden. Die Reize an den Akupunkturpunkten entlang der Meridiane, werden durch Nadelstiche oder durch Erwärmung (Moxibustion) gesetzt, um den Körper zur Selbstheilung anzuregen.
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