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Meniskus
Da die miteinander in Verbindung stehenden (artikulierenden) Gelenkflächen nicht genau aufeinander passen (Inkongruenz), wird diese „Ungleichheit“ durch halbmondförmige Faserknorpelscheiben, die Menisken, ausgeglichen. Diese können den Drehbewegungen folgen.

Man unterscheidet einen Innenmeniskus (Meniscus medialis), welcher C-förmig, größer und etwas unbeweglicher ist, da er mit dem Innenband verwachsen ist, und einen Außenmeniskus (Meniscus lateralis), welcher kreisförmig, kleiner und beweglicher ist (da er mit keinem Seitenband verwachsen ist). Sie sind im Querschnitt keilförmig. Die hohe Kante liegt außen, die niedrige innen. Da die Oberschenkelknorren genau in der Mitte direkt auf dem Schienbeinplateau und somit auch peripher auf den Menisken aufliegen, tragen diese einen wesentlichen Teil der Last

Beim Bewegen des Kniegelenks werden die Menisken von den Oberschenkelknorren vor sich her geschoben, bei Beugung rollen die Knorren zurück und drängen die Menisken nach hinten. Bei Streckung gelangen sie wieder nach vorne. Bei Auswärtsdrehung des Unterschenkels wird der Außenmeniskus auf dem Schienbein nach vorne geschoben, der Innenmeniskus zurückgezogen, bei der Innenwärtsdrehung ist es umgekehrt.

Die Menisken besitzen jeweils an ihrem vorderen und hinteren Horn eine Verbindung durch ein kurzes, kräftiges Halteband (Ligamentum transversum genus) zum Schienbeinplateau. Zusätzlich zu diesen vier Hörnern am Schienbein sind sie an ihrer Hinterseite durch Bänder (Ligamentum meniscofemurale lateralis und Ligamentum meniscofemorale medialis) mit dem inneren Oberschenkelknorren verbunden.

Quelle: Wikipedia