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Fußoperationen

Praktizierende Ärzte
Dr. med. Tim Bernhard
Eine große Anzahl an Erwachsenen, aber auch Jugendliche und Kinder, klagen über Beschwerden an den Füßen. Häufig sind konservative Therapiemaßnahmen (Einlagen, Schuhzurichtungen etc.) ausreichend.

Bei anhaltenden Beschwerden und deutlichen Fußfehlstellungen sind jedoch operative Korrekturoperationen erforderlich.

Die von Dr. Bernhard angewandten Operationsmethoden richten sich nach den neuesten Leitlinien der Gesellschaft  für Fußchirurgie e.V. (www.gffc.de).

Wir können diese Operationen im Krankenhaus Pfullendorf ambulant und stationär anbieten.

Nachfolgend wird eine Übersicht über die häufigsten Erkrankungen des Vorfußes  und den möglichen operativen Korrekturoperationen gegeben.

Hallux valgus

Der Hallux valgus stellt die häufigste Zehendeformität beim Menschen dar. Er tritt meist in Verbindung mit Spreizfüßen auf und wird durch das Tragen zu engen Schuhwerkes mit Absätzen gefördert. Frauen sind deutlich häufiger betroffen. Die Fehlbelastung des Fußes führt zu einer Aufspreizung zwischen den ersten beiden Mittelfußknochen und zu einem Heraustreten des ersten Mittelfußköpfchens. Dieses bildet den „schmerzhaften Ballen“.
Zur Herstellung eines normalen schmalen Fußreliefs und zur schnellen Belastbarkeit kommen vor allem gelenkerhaltende und fußverschmälernde Umstellungseingriffe zur Anwendung.

Operation nach Austin/ Chevron

Bei leichten Deformitäten kommt die Korrekturoperation nach Austin sehr häufig zum Einsatz. Das
erste Mittelfußköpfchen wird hierbei durch einen v-förmigen Sägeschnitt gelöst und nach außen
versetzt. Es erfolgt eine Fixation mit einer Schraube oder Gewindedrähten.

fussop austin seitlich

Operation nach Austin seitlich

fussop austin oben

Operation nach Austin von oben

fussop vor op

Vor OP

fussop nach op

nach Austin OP

Animation zum Operationsverfahren Distal Chevron

Operation nach Lapidus

Bei einer ausgeprägten Fehlstellung der Großzehe, erfolgt die Korrektur im Bereich des Schaftes oder der Basis des ersten Mittelfußknochens. Die eingebrachten Schrauben/Platten können bei allen Operationsmethoden belassen werden.

fussop austin seitlich

Operation nach Lapidus seitlich

fussop austin oben

Operation nach Lapidus von oben

fussop lapidus vor op

Vor OP

fussop lapidus nach op

nach Lapidus Arthrodese

fussop lapidus vor op 2

Vor OP

fussop lapidus nach op 2

nach Lapidus Arthrodese

Nachbehandlung

Fadenzug nach 12-14 Tagen
Physiotherapie und Lymphdrainage
Entlastung des Vorfußes für 6 Wochen mit Vorfußentlastungsschuh/ Walker
Einlagenversorgung
Hallux valgus Nachtschiene für 3 Monate postoperativ

Hallux rigidus

Der Verschleiß im Großzehengrundgelenk führt zu störenden Knochenanbauten und defekten Gelenkflächen. Die Folge ist eine schmerzhafte Beweglichkeitseinschränkung des Gelenkes.
Je nach Ausprägung der Arthrose werden gelenkerhaltende oder versteifende Operationen durchgeführt.

fussop austin seitlich

Arthrodese von seitlich

fussop austin oben

Arthrodese von oben

fussop Hallux rigidus vor op

Vor OP

fussop Hallux rigidus nach op

nach Arthrodese Grundgelenk

Animation zum Operationsverfahren Arthrodese des 1. Metatarsophalangealgelenks

Nachbehandlung

Fadenzug nach 12-14 Tagen
Physiotherapie und Lymphdrainage
Entlastung des Vorfußes für 6 Wochen mit Vorfußentlastungsschuh
Einlagenversorgung

Hallux varus

Diese Fehlstellung stellt das Gegenteil des Hallux valgus dar. Der große Zeh weicht nach innen ab. Als Ursache kommt meist eine Voroperation eines Hallux valgus oder eine ausgeprägte Fehlstatik des Fußes in Frage. Probleme treten beim Tragen von Schuhwerk auf, außerdem kann sich eine frühzeitig Arthrose im Großzehengrundgelenk bilden.
Zur Behandlung stehen konservative Maßnahmen wie Bandagen und Physiotherapie sowie operative Verfahren zum Einsatz. Es kann der Mittelfuß umgestellt, die Gelenkkapsel modifiziert oder eine Sehnenverpflanzung vorgenommen werden.

Nachbehandlung

Fadenzug nach 12-14 Tagen
Physiotherapie und Lymphdrainage
Entlastung des Vorfußes für 6 Wochen mit Vorfußentlastungsschuh
Einlagenversorgung

Hammerzehen

Es handelt sich um Fehlstellungen der Zehen 2 bis 5 mit Beugung im Mittelgelenk und teilweise im Endgelenk. Das Grundgelenk der betroffenen Zehe steht häufig in einer Überstreckungsfehlstellung. Schmerzen werden häufig durch Druckstellen im Bereich des hochstehenden Mittelgelenkes ausgelöst. Die Fehlstellungen können locker oder fixiert sein. Nach diesem Kriterium entscheidet sich die operative Korrekturmethode.

Bei der operativen Therapie wird das Köpfchen des Grundgliedes entfernt. Manchmal ist die zusätzliche Lösung von Verklebungen im Grundgelenk erforderlich. Gelegentlich muss die Strecksehne verlängert werden. Die korrigierte Stellung wird durch einen dünnen Draht vorübergehend stabilisiert. Dieser kann nach 2-3 Wochen ohne Narkose entfernt werden. Die Vollbelastung ist in einem Vorfußentlastungschuh rasch möglich.

fussop hammerzehen vor op

Vor OP

fussop hammerzehen nach op

nach OP nach Hohmann

Nachbehandlung

Fadenzug nach 12-14 Tagen
Entlastung des Vorfußes für 3-4 Wochen mit Vorfußentlastungsschuh
Einlagenversorgung

Morton Neurom

Die Morton- Neuralgie ist eine schmerzhafte Erkrankung im Bereich der Vorfüße, welche durch eine Kompression der Plantarnerven im Bereich der Mittelfußknochen ausgelöst wird. Sie tritt meist zwischen dem III und IV Mittelfußknochen auf.
Die Diagnose wird in der Regel kernspintomographisch gesichert.
Ist eine konservative Therapie mit Einlagenversorgung und Infiltration mit Lokalanästhetika nicht ausreichend, kann eine operative Therapie mit Entfernung des Neuroms erfolgen.

Nachbehandlung

Fadenzug nach 12-14 Tagen
Entlastung des Vorfußes für 2 Wochen mit Vorfußentlastungsschuh.

Metatarsalgie 

Unter dem Begriff der Metatarsalgie werden meist belastungsabhängige Schmerzen im Bereich des zweiten bis fünften Zehenstrahles zusammengefaßt.
Als Ursachen kommen Fußdeformitäten ( z.B. Spreizfüße), Entzündungen der Bindegewebsplatte, Sehnenscheidenentzündungen, aseptische Knochennekrosen ( M. Köhler II) oder Arthrosen in Betracht.

Die Behandlung erfolgt zunächst konservativ mit Schuheinlagen und Infiltrationen mit einem Lokalanästhetikum.
Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Schmerzen kann eine operative Therapie in Erwägung gezogen werden. Ein häufig durchgeführter operativer Eingriff ist die Operation nach Weil.
Bei dieser Methode wird der Mittelfußknochen mit einem horizontalen Schnitt durchtrennt. Die gewünschte Verkürzung des jeweiligen Mittelfußstrahles kann dann durch Verschieben der knöchernen Partner erreicht werden. Anschließend werden die Knochenanteile in der neuen Position mit einer kleinen Spezialschraube zusammengefügt.

Nachbehandlung

Fadenzug nach 12-14 Tagen
Entlastung des Vorfußes für 6 Wochen mit Vorfußentlastungsschuh
Einlagenversorgung

Haglundexostose/ dorsaler Fersensporn

Der hintere Fersenschmerz wird häufig durch einen Fersensporn oder durch eine Haglundexostose ausgelöst. Unter einer Haglundexostose versteht man eine spitzwinklige Ausbildung der oberen hinteren Ecke des Fersenbeins, meist mit entzündlicher Weichteilschwellung und Schleimbeutelbildung.

Die Behandlung erfolgt zunächst konservativ mit Schuhzurichtungen, Bandagenversorgung, Infiltrationen und Stoßwellentherapie.

Bei anhaltenden Beschwerden erfolgt die operative Abtragung des Sporns bzw. der Haglundexostose über ein Achillessehnensplitting.

Nachbehandlung

Fadenzug nach 12-14 Tagen
Ruhigstellung in spezieller Unterschenkelorthese für 6 Wochen mit abnehmender Spitzfußstellung
Krankengymnastik und Lymphdrainage.

fussop Haglundexostose vor op

Vor OP

fussop Haglundexostose nach op

nach Abtragung der Exostose und des hinteren
Fersensporns

Grafiken mit freundlicher Genehmigung von Wright-Medical.

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